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Gott als psychische Funktion?
Psychische Ansatzpunkte für religiöses Verhalten (II) – Die Hypothese von C.G. Jung – Bei seinen Patienten war die religiöse Einstellung das endgültige Problem – Ein höchster Archetypus als Gottesbild – Spannung zum Bilderverbot – Im teilweisen Gegensatz zu Freuds Triebpsychologie – Das hypothetische Selbst und das göttliche Wesen – Verwandt mit der Imagolehre der Kirchenväter und Rudolf Otto – Aber der Gottesbegriff ist «irrationaler Natur» – Der Ozean des Kollektiv-Unbewußten – «Ob gerufen oder nicht, der Gott ist da».
Josef Rudin
Lebensangst und Urvertrauen:
Psychische Ansatzpunkte für religiöses Verhalten (I) – Warum gelingt es dem Menschen nicht, den leeren Thron Gottes zu besteigen? – Rückschluß von neurotischen Symtomen auf religiöse Dispositionen – Die Lebensangst: Religion als kollektive Zwangsneurose? – Von der Realangst zur begnadeten Angst – Das Ur-Vertrauen: Man glaubt an das Gelingen – Die lebensbejahende Urfunktion der Glaubensbereitschaft – Der immanenet Drang nach dem Anderen und Geheimnisvollen – Das Ja zum Ich, der notwendige primäre Narzißmus – Statt krankhafter Selbstbespiegelung die Kraft, immer wieder neu anzufangen.
Josef Rudin
Vom psychisch zum moralisch Bösen:
Die Fragestellung eines analytischen Psychologen – Das psychisch Böse ist klinisch erfaßbar – Die unterbewußten Mechanismen für Eifersucht und Aggressivität – «Zwei Subjekte» – Verflechtung von Gut und Bös – Das Gleich is vom Unkraut im Weizen – Sich von der Tugend hinreißen lassen? – Im Fanatismus bekommt das Gute böse Züge – Der «Schatten» ist moralisches Problem – Die mikrosokpisch kleinen Übergänge zwischen Zwang und Freiheit – Der Mensch ist nicht hunderprozentig verantwortlich, aber auch kein reiner Computer.
Josef Rudin, Zürich
Eine bedenkliche Religiosität:
Teufelsaustreibung mit tödlichem Ausgang – Im Namen Gottes! – Echt und unecht im religiösen Erleben – Entscheidendes Kriterium – Freiheit, Distanz, Kritik – Zerstörerische Wirkung der Kritiklosigkeit – Innerer Zwang als göttliche Sendung mißverstanden – Mittelalterliche Beswußtseinslage – Kritischer Sinn läutert den Glauben.
J. Rudin
Die Hypothese des Unbewussten und die Erfassung der psychischen Wirklichkeit:
Erfahrungen der Psychotherapie – «Zwei Seelen, ach, in meiner Brust» – Bewußtes und Unbewußtes bekämpfen sich – Die verbissene Opposition gegen die Analyse – Die heilende Kraft des Loslassens und des Vergessens – Das Gesetz des Gegenlaufs, von Heraklit zu C. G. Jung – Das Unbewußte, «das uns von hinten packt» – Träume und Märchen – Die Brauchbarkeit der Hypothese.
J. Rudin
Die Kirche als Mutter:
Abnützung des Muttertitels – Ambivalenz des Mutterkomplexes – «Muttersöhne» unselbständig und innerlich unsicher – Wird das Vierte Gebot mißbraucht? – «Geliebte Söhne und Töchter» – Ein wichtiges Konzilsvotum Maximos' IV. – Eine soziologische Untersuchung: Mutterbindung bei Theologen – Begünstigt der Zölibat eine einseitige Auswahl? – Gelegenheit, die Mutterbindug aufrecht zu erhalten? – Neuformung der Mutterrolle der Kirche – Kirche als Volk Gottes.
J. Rudin
Eine alte Frage unter neuem Gesichtspunkt:
Ist die Geschichte der Menschheit eine Geschichte des Fanatismus? – Anfälle aus dem Unbewußten – Ist der heutige Mensch wirklich so erhaben über den Fanatismus? – Die Tatsachen sprechen eine andere Sprache – «Verlust der Mitte» – Hektisches Verhalten – Ist der Fanatismus ein «Bruder des Zwiefels»? – Kann er einen Menschen ganz durchdringen?
Josef Rudin
Ethische Aspekte der Tiefenpsychologie:
Kann die Ethik weiterhin auf einer veralteten Anthropologie begründet werden? – Die Sollensordnung setzt die wirkliche Seinsordnung voraus – Der erste Aspekt: Die methodische Erweiterung des Bewusstseins-Raumes – Die Berücksichtigung der unbewußten Verdrängungsmechanismen – Der zweite Aspekt: Psychische Ganzheit als ethische Aufgabe – Der Mensch lebt nur mit der Hälfte seines seelischen Kapitals – Die psychische Ganzheit umfaßt auch die unentwickelten Schichten des Kollektiv-Unbewußten.
J. Rudin
C.G. Junf und die Religion:
Gelebtes und ungelebtes Dogma – Voraussetzungen, die Jungs religiöse Auffassung bestimmen: Der Primat der Erfahrung – Empire statt Spekulation – Bekenntnis zur Wirklichkeit der Seele – Die Bedeutung der inneren Bilder und Archetypen – Der Zug zur Ganzheit als «spiritus rector» alles biologischen und psychologischen Geschehens – Jungs Stellungnahmen – Die Religion als universelles Phänomen – Gott und das Gottesbild – Christus und das unbewußte innere Heidentum – «Anima naturaliter religiosa».
Josef Rudin
Die Reife zur Ehe und zum Priestertum:
Ist man zur Zeit der Ehe und der Weihe «reif»? – Juristische Rechtsfähigkeit – Gesamtmenschliche Reife – Kann sich ein «unreifer Mensch» gültig verpflichten? – «Innerseelische Kompromisse»? – Ein massiver Verdrängungsprozeß unter den Kandidaten zum Priesterstand – Erfolg, Studium, äußerer Aktivismus – Neurotische Symptome – Herz-, Magen-, Darmneurosen, Migränen, Asthma – Besinnung auf die natürlichen Grundlagen der menschlichen Wirklichkeit.
Rudin
Hochmuths Irrtum über das Schweigen des Papstes:
Hätte ein Protest Pius XII. nicht die Liquidierung der Juden beschleunigt? – Psychologische Randbemerkungen über die Reaktionsweisen des Fanatikers – Hitlers Grunddogma von 1913-1945: Die Juden sind das Element der Zersetzung – Das politische Testament Hitlers – Die Reaktionsweisen des Fanatikers auf Widerstand: Verhärtung und Verschärfung des Kampfes – Beispiele aus der Geschichte – Hitlers tatsächliche Reaktionen auf Widerstand: Der Fall der Tschechoslowakei, Stalingrad, die Generäle, Beseitigung der Geisteskranken – «Glauben Sie, der Vatikan könne mich hindern?»
J. Rudin
Psychotherapie und Religion:
Seele – Person – Gott – Probleme der tiefenpsychologischen Wissenschaft und der praktischen analytischen Erfahrung.
J. Rudin
Grundproblem der Psychotherapie:
Will die Psychotherapie alle Probleme auf das Triebleben reduzieren? – Angst und Schuld als Grundphönomene bei jeder Neurose – Das neue Buch von Gion Condrau – Die Angst im abendländisch-christlichen Kulturkreis – Tiefenpsychlologische Erklärungsversuche – Der daseinsanalytische Deutungsversuch: Angst und Existenz – Das Grundproblem der Schuld – Moraltheologische Aspekte – Schuldigsein als Attribut des menschlischen Daseins – Die Verfehlung der Daseinsmöglichkeiten.
J. Rudin
Typ und Archetyp:
(ein Versuch zum Werk C. G. Jungs): Der Meister des Gesetzes vom Gegenlauf – Individuum und Typ – Typologie als Überwindung der Kompartimentspsychologie – Archetypische Welt: Archetypus ein empirischer Begriff – I. Die prärationale Form des Erlebens – Das Kristallgitter im Kollektiv-Unbewußten – 2. Die Dynamik des Archetypus: Gestaltung der Symbole – 3. Ordnungsfaktoren des seelische Lebens – 4. Archetypus als numinose Macht: das Gottesbild – Leitbilder der Psyche.
J. Rudin
Neurose – Perfektionismus – Frömmigkeit:
(2. Teil): Das Vorstellungsbild des Perfektionisten: absolute Vollkommenheit, der Zwangscharakter, die infantile Lebensfremdheit – Der Scheinheroismus des Perfektionisten – Perfektionismus und Frömmigkeit: das Gotterlebnis asl tremendum – Die Schutzmechanismen des Zwangsrituals, der moralischen Sündelosigkeit – Der asketische Dilettantismus der Perfektionisten.
J. Rudin
Neurose – Perfektionismus – Frömmigkeit:
Positiver und negativer Aspekt der Neurose – Neurose als Leiden an der Realität – Das perfektionistische Vorstellungsbild – Wirklichkeitsbereiche, die ignoriert werden: Körperwelt und Sexualtrieb – Schuldgefühl – Gerechtigkeit – Die Gegensätze in der Seele.
J. Rudin
Angst vor der Seele:
Angst als psychologisches Problem – Ihre Grundgestalten – Die Angst des heutigen Menschen vor der Seele – Ihre Berechtigung trotz aller Psychologie – Indirekte Formen: die Angst vor der Psychologie – verschiedene Schulen – Psychologismus – Die Sprache der Psychologie – Direkte Formen: die Tiefe wird gefürchtet – Elternbindungen – Fixationen – Flucht in die Spähre des Leibes: Herzneurosen – Formen der Migräne – Das Phänomen der Sucht – Formen der Eurythmie – des Yoga – Flucht in abstrakte Welt: die Faszination des Intellekts – Angst vor dem Weib – Kollektivpsychosen des Irrationalen – Konfliktsituationen der Ehe – Flucht in die radikale Extraversion – Der «Betrieb» – Angst, allein zu sein.
J. Rudin
Wer ist ein Normal-Mensch?
I. Abgrenzung des Themas: der Normalmensch gesehen vom Statistiker – Magazin-Psychologen – Soziologen – Reklametechniker – Modeschöpfer – «Normalmenschen» ... – 2. Der Normalmensch ernsthaft betrachtet: biologisch-medizinisch – psychologisch – anthropologisch – theologisch – Der Ruf nach reiferen Maßstäben.
J. Rudin
Das kranke Gottesbild:
Die Wirksamkeit der Leitbilder – Der Archetyp Gottes – Die Tatsache des kranken Gottesbildes: religiöse Angstneurosen – Das einseitige dogmatisierte, moralisierte, das säkularisierte, magisierte und dämonisierte Gottesbild – Die Hintergründe des kranken Gottesbildes. Abschnürung vom archetypischen Wurzelboden – Das Gottesbild im Christusbild.
J. Rudin
Personales Leben:
Allgemeine Tendenz zur Verpersönlichung und besondere Bestrebungen von christlicher und tiefenpsychologischer Seite her – Begegnung beider Ströme – Der Mensch als Naturwesen und als personhafter Träger und Inhaber der Natur – Die Aufgaben der Weckung und Entfaltung der Person als Fundament für die Gottesbeziehung – Tiefenpsychologische Hilfe durch Erweiterung des Personraumes und durch den «Individuationsweg» – Personale Atmosphäre in der Erziehung – Neue Literatur zum Thema.
J. Rudin
Psychologie als Weg zur Religion?
Legitimierung der Religionspsychologie – Zu Wilfried Daims Buch: Tiefenpsychologie als Erlösung – Vom energetischen Denken zum Wertstandpunkt – Projektion und Realismus – Neurose als Verabsolutierung relativer Werte – Die Verabsolutierungstendenz im Personzentrum – Kommunikationspotenz mit Absoluten – Die Urneurose – Der «psychologische Gottesbeweis» – Offene Problematik.
J. Rudin
Die Tiefenpsychologie und die Freiheit des Menschen:
Schwankende Mittelstellung der Tiefenpsychologie zwischen seelischer und mechanischer Auffassung vom Menschen – Orientierung an der psychotherapeutischen Erfahrung – Frage nach der psychisch erlebten Freiheit –
Freiheit als Problem der psychotherapeutischen Praxis: Wo Bewusstsein, dort die Voraussetzung zu freier Entscheidung – Freiheit als konstitutiver Faktor mancher psychischen Akte: Szondi's «Wahlschicksal» Caruso's Trieb
und Entscheidung, C.G. Jung's Individuationsweg drängen zur Frage nach einem transzendierenden Sinn – Progressive Befreiung –
Die Freiheit, ein Problem des Neurotikers: Vier verschiedene Haltungen des Neurotikers zur Feiheit: Furcht vor der eigenen Freiheit – Furcht um die Freiheit – Unterschätzung der eigenen Freiheit – Überschätzung der eigenen Freiheit – Alle vier Haltungen erwecken Sehnsucht nach echter Freiheit – Psychische und metapsychische Hintergründe dieser Haltungen: Kinderträume – Unentwickeltheit – Kollektive Situtationsgründe der Fehlhaltungen gegenüber der Freiheit.
J. Rudin
Psychotherapie und Seelenführung:
(Referat am V. Internationalen, katholischen Kongress für Psychotherapie und klinische Psychologie in Rom, April 1953): Schwierigkeiten der Verständigung – Annäherung von beiden Seiten – Wann soll der Seelenführer eine psychotherapeutische Behandlung anraten?
J. Rudin
Der Papst über die Psychotherapie (Ex urbe et orbe):
Verzerrungen der Presse – Die richtige Schau des Menschen als psychische, metphysische, soziale und transzendente Eineheit – Warnungen vor Übergriffen und Ermutigung zur Fortführung der Arbeit.
J. Rudin
Antwort auf Hiob:
(zum gleichnamigen Buch von C. G. Jung): I. Grundgedanken von C. G. Jung: Die Zeitsituation und Jungs Antwort darauf – Der Sinn des Hiob-Buches – 2. Offene Fragen: Psychologismus oder legitime Betrachtungsweise? – Individuation als Antwort auf die Hiob-Frage?
J. Rudin
Wissen oder Magie:
Zum neuen Essay Ernst Jüngers: «Besuch auf Gondenholm».
J. Rudin
Fehldiagnose?
Die gegensätzliche Beurteilung der Zeitsituation – Gibt es «positive» Konstanten der Entwicklung oder stehen wir vor der endgültigen Auflösung und Entmenschlichung? (Zum Buche: «Verlust der Mitte» von H. Sedlmayr.)
J. Rudin
Ringen um die Person:
Die Entpersönlichung und ihre Stadien – Die Neubesinnung.
J. Rudin
Ganzheit als Leitmotiv:
Ganzheitliches Denken als zukunftsweisend – Die äussere Ganzheit der Universalität – Die innere Ganzheit der Gestalt und Struktur – Grenzen der Ganzheitsidee.
J. Rudin
Gesundheit und Heiligkeit:
Gehören Gesundheit und Heiligkeit zusammen? – Die Antwort des katholischen Psychologen J. Goldbrunner – Berücksichtigung der ganzheitlichen Menschenstruktur – Erlösung und Umwandlungsprozess durch den Glaube, Hoffnung und Liebe.
J. Rudin
Ex urbe et orbe:
Die katholische Kirche in Mexiko vor den Wahlen.
J. Rudin
Das Grundproblem der Menschheit?
J. Rudin
Kommende Lebensform?
(Zum Buche von R. Guardini: Das Ende der Neuzeit): Der Wandel im Verhältnis zur Natur – Persönlichkeit und Kultur.
J. Rudin
Klassenjustiz und Rechtspositivismus (Ex urbe et orbe):
Ausführungen zu einem Aufsatz von Montesi.
J. Rudin
Dämonischer Protest:
Zu Camus: Die Gerechten.
J. Rudin
Das grosse Unbehagen:
Gedanken zu Freiheit und Etatismus.
J. Rudin
Um den Sinn der Weltkrise:
Ein Bericht zum Korea-Konflikt.
J. Rudin
Abenteuer oder Verbrechen?
Kann Russland sich vom koreanischen Abenteuer wieder distanzieren?
J. Rudin
Die Stellung Gottes:
Der stellensuchende Gott in der Geschichte und heute.
J. Rudin
«Umbau» des Menschen:
Gedanken zu einer Diskussion – Unwandlebarkeit der Menschennatur.
J. Rudin
Soziologie:
«Grundformen sozialer Spielregeln» – Ein Buch von
Josef Pieper.
J. Rudin
Ohne geistiges Gesicht:
Tatsachen – Ursachen – Deutung.
J. Rudin
Verlegenheit des heutigen Christentum? (Ex urbe et orbe):
Gedanken zu der Diskussion über das heutige Christentum.
J. Rudin
Staatsmänner sorgen sich um Europa (Ex urbe et orbe):
Kampf um Freiheit – Kampagne der Wahrheit.
J. Rudin
Kennt der Vatikan die wirkliche Weltsituation? (Ex urbe et orbe):
Das neue Rundschreiben beweist, Papst Pius XII. hat einen Blick für die Lage.
J. Rudin
Pathologie der Religion?
Psychologie und Religion – Die Bücher von O. Pfister und Th. Bovet – Allgemeine Charakterisierung und Problematik – Der Lösungsversuch – Stellungsnahme.
Josef Rudin