Suche nach Rubrik «Menschenrechte»
Wie wird man Bürger eines Staates:
Zu Seyla Benhabibs «Die Rechte der Anderen» – Universalität der Menschenrechte – Relativierungen staatlicher Souveränität – Die Vorschläge von Immanuel Kant und Hannah Arendt – Migration und Weltbürgerrecht.
Nikolaus Klein
Ethnologe und Menschenrechtler:
Zum 75. Geburtstag von
Ricardo Falla SJ – Das Massaker auf dem Landgut San Francisco – Die zwei Überlebenden als Zeugen – Trauma und Zeugenschaft – Eine Neuausrichtung der Ethnologie – Nach dem Friedensschluß von Esquipulas (1987).
Nikolaus Klein
Migration, Integration und Menschenrechte:
Zu Heft 51 der Zeitschrift «Widerspruch» – Ein vielgestaltiger Zugang zu einem globalen Problem – Wissenschaftliche Forschungen und Erfahrungszusammenhänge – Eine Studie von Anni Lanz und Manfred Züfle zur schweizerischen Asyl- und Migrationspolitik – Ein Beitrag zur Entschlüsselung der schweizerischen Politik.
Roman Berger, Zürich
Buenos Aires im Mai 1977:
Vor dreißig Jahren wurde Elisabeth Käsemann ermordet – Die Zeit der argentinischen Militärdiktatur – Das Phänomen der «Verschwundenen» – Verschleppungen und Folterungen – Die Ideologie der nationalen Sicherheit – Die Reaktion der deutschen Behörden – Der Widerstand der «Madres de Plaza de Mayo» – Nach dem Zusammenbruch der Diktatur – Neue Standards der Menschenrechtspolitik – Die Bedeutung zivilgesellschaftlicher Gruppen – Protest und Politik.
Nikolaus Klein
Peter Benenson (1921-2005):
Zum Tode des Gründers von
Amnesty International – Eine erfolgreiche Idee – Der Appell für eine Amnestie 1961 – Zum Begriff des «politischen Gefangenen» – Die Menschenrechtssituation in den siebziger Jahren – Wandel des Menschenrechtsdiskurses – Erweiterungen des Mandates und ihre Folgen – Was sind schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen? – Im Zeitalter «zerfallender Staaten» – Unparteilichkeit und Universalität.
Nikolaus Klein
Kolumbien – Gewalt gegen Frauen:
Zu einer neuen Publikation von
Amnesty International – Nach dem Amtsantritt von Präsident Alvaro Uribe – Die Ideologie der «demokratischen Sicherheit» – Zwischen der Guerilla und den Paramilitärs – Das Problem der Straflosigkeit – Frauen als Opfer sexueller Gewalt – Die Dynamik der Gewaltspirale – Zweifache Unsichtbarkeit.
Nikolaus Klein
Tschetschenien:
Zu einem Bericht der
International Helsinki Federation for Human Rights – Mangelnder Schutz von Menschenrechts-Aktivisten – Mord und gewaltsame Verschleppung – Eine systematische Politik – Niemand spricht für den Zeugen.
Nikolaus Klein
Darfur und die Völkergemeinschaft:
Bürgerkriege und Konflikte im Sudan – Eine Politik der Vertreibung – Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder Genozid? – Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes – Vom «Ruanda-» zum «Somalia-Syndrom» – Das Schwergewicht ökonomischer Interessen – Intervention und Prävention.
Rupert Neudeck, Troisdorf
Wer die Mächtigen anprangert, wird verfolgt:
Interview mit
Abilio Peña – Nach der Amtsübernahme von Präsident Alvaro Uribe Vélez – Der «Plan Colombia» und seine Folgen – Die «Doktrin demokratischer Sicherheit» – Der Kampf gegen den Terrorismus – Der Einsatz von Nichtregierungsorganisationen und sozialen Bewegungen – Ein düsteres katholisches Panorama – Die Ökumenische Kommission Gerechtigkeit und Frieden – Kriminalisierungsstrategie der Regierung – Zur Rolle der Menschenrechtsarbeit – Rückkehr von Dorfgemeinschaften – Die Errichtung von «humanitären Zonen» – Der Einsatz internationaler Friedensbrigaden – Eingriffe gegen die Ökumenische Kommission – Internationale Verflechtungen – Option für das Leben in Würde.
Text, Interview und Übersetzung: Stefan Herbst, Bonn
Krieg im Namen der Menschenrechte?
Das Machtprojekt Krieg und die Ohnmachtsbilanz des 20. Jahrhunderts – Politik mit dem Zwang zum Krieg – Ohnmachtsdarstellung durch die Medien – Die Lehre vom gerechten Krieg und die Verteidigung der Menschenrechte – Ohnmachtsprojekte in Staat und Gesellschaft – Die Verteidigung der Menschenrechte – Eine Logik der Deeskalation mit einer Sprache der Ohnmacht – Die Macht der Feindesliebe – Eskalation der Gewalt im Zeichen der Ohnmacht – Die Feindesliebe als eine Macht aus der Ohnmacht.
Hans-Joachim Sander, Würzburg/Salzburg
Vertreibung der Roma aus dem Kosovo:
Nach dem Ende des Krieges – Racheakte gegen Serben und Roma – Alteingesessene Bevölkerung im albanischen Siedlungsgebiet – Die Zeit der italienischen und deutschen Besetzung des Balkans – Kosovo als autonome Provinz – Nach Titos Tod 1981 – Verschärfung der Konflikte nach 1989 – Mißverständnisse und Verdächtigungen – Rassistische Positionen.
Nicolaus v. Holtey, Heidelberg
«In Mexiko wird weiterhin gefoltert»:
Eine private Organisation kämpft in
Tijuana für die Menschenrechte – An der US-amerikanischen Grenze – Zustromm von Emigranten aus Südmexiko und Mittelamerika – Staflosigkeit der Polizei – Geständnisse werden erpreßt – Rechtsunsicherheit im Strafverfahren – Kein Schutz im Strafvollzug – Eine beschämende Folterstatistik – Todesdrohungen für jene, die sich für Menschenrechte einstetzen – Positive Auswirkungen internationaler Solidarität.
Markus Frey, Tijuana
Ihre Verletzung als weltweites Phänomen:
Ein interkontinentales Expertentreffen in Nürnberg (19.-23.11.1991) – Außenpolitik und übernationaler Schutz der Menschenrechte – Bedingungen für gesellschaftliche Befriedung – Wenn kirchliche Verkündigung von Versöhnung zur Ideologie wird.
Stefan Herbst, Nürnberg
Die mutigen Frauen Lateinamerikas:
Bericht von einem Kongreß in San Salvador – Es geht um die verschwundenen und Inhaftierten – Familienangehörige aus dem ganzen Kontinent organisieren sich in
Fedefam – Europäer und US-Amerikaner im Beobachterstatus – Jetzt ist die Zeit des Kämpfens – Das Gesicht des totalen Krieges – Leiden provoziert kreative Kräfte.
Marietta Peitz, Waakirchen
Seltener Konsens:
Nach neunzehn Jahren – Erklärung gegen Intoleranz und Diskriminierung aufgrund von Religion und Glaube – Ein mühsamer Weg.
Ansgar Skriver, New York
Christen und «Nationale Sicherheit»:
Präsident Carters Engagement für die Menschenrechte trägt in Lateinamerika erste Früchte – US-Missionare fordern für ihn den Rückhalt der christlichen Kirchen – Gegendruck der Interessenvertreter – Selbst unter Christen dreierlei Reaktion auf die «Nationale Sicherheit» – Konsens über die Menschenrechte nur in der breiten «Mitte».
Ludwig Kaufmann
Sind sie Maßstab auch für die Kirche(n)?
Dreifacher Anlaß für die Fragestellung – Dialogbereitschaft Kirche-Gesellschaft, Revision des Kirchenrechts, Konfliktfälle – Aktualität des reformerischen Impulses für die katholische Kirche – Das Problem läßt sich nicht bloß binnenkirchlich angehen – Konfusion von Menschen- und Christenrechten im Entwurf zur Lex Fundamentalis – Fragwürdigkeit der Übertragung von Menschenrechtskatalogen – Freiheit der Theologie als Testfall – Die Dauerkonflikte und welche Rechtsmängel sie enthüllen – Wann wird die Kirche wieder «vorbildliches Recht» schaffen?
Ludwig Kaufmann
Im Kampf gegen die Folter ...:
Aus dem Buch
Friedensreise – Die Tatsache der Folter heute – Strukturen des Bösen.
Hélder Pessoa Cãmara, Olinda y Recife
Jesuit LaFarge:
Ein Kämpfer für die Gleichheit der Rassen – Redaktion von
America – Die Politik der kleinen Schritte.
Karl Weber
Schritte zur Verwirklichung in der Schweiz:
Das stolze Völklein zwischen Boden- und Genfersee steht abseits – Was hindert die Eidgenossen, der Europäischen Konvention beizutreten? – Fehlendes Frauenstimmrecht – Die konfessionellen Ausnahmengesetze – Belastungen durch das katholische «Image»: die harte Rechtskirche – Das Hauptproblem, die Ausländer – Wo bleibt das Recht auf Ehe und Familie? – Die Kirchen schwiegen – Die Sozialcharta und die neue Verfassung – Völker ohne Kolonialerfahrung – Gelingt es, «primitive» Menschen «vollwertig» anzuerkennen? – Keine Neutralität gegen Unrecht und Unterdrückung.
Otto K. Kaufmann, Lausanne
Leitbild unserer Staats- und Gesellschaftsordnung:
Zwei Gruppen: Freiheitsrecht und Sozialrechte – Übereinstimmung in der Proklamation, Auseinandersetzung um die Begründung und die Verwirklichung – Der Beitrag der christlichen Botschaft – Sie war ein neuer Anfang – Aber die christlichen Jahrhunderte brachten wenig Fortschritt – Kommt es nur auf die menschliche Haltung an? – Erst die Neuzeit schmiedete die rechtlichen Instrumente – Von der «bill of rights» zur «UNO-Charta» 1948 – Acht Oststaaten enthielten sich der Stimme – 1966 zweierlei Konventionsentwürfe – Der Westen bevorzugt die politischen Freiheitsrechte, der Osten die Sozialrechte – Sind Menschenrechte entwicklungsfähig: wandelbares Naturrecht, wandelsbares Menschenrecht? – Schritte zur Verwircklichung in Europa: 1950 Menschenrechtskonverntion, 1961 Sozialcharta – Übernationaler Europäischer Gerichtshof – Fernziel und Nahziel – Optimismus und Realismus.
Otto K. Kaufmann, Lausanne
Die religiöse Freiheit vor dem internationalen Forum:
(II. Vom Inhalt der religiösen Freiheit): I. Ihr sittlicher Charakter – Konfliktmöglichkeiten mit dem Versorgungsstaat – Der Dienst, den die religiöse Freiheit dem Staat leistet – 2. Ihr sozialer Charakter – Das Problem der Propaganda – Propaganda ist nicht Proselytismus – Soll der Staat eine Religion bevorzugen? – 3. Trenung von Kirche und Staat? – Kann ein konfessioneller Staat die religiöse Freiheit wahren? – 4. Gerät die religiöse Freiheit nicht mit der These von der «wahren Religion» in Konflikt? – Das Rundschreiben «Frieden auf Erden» neu interpretiert.
R. P. Henri de Riedmatten O.P., Genf
Die religiöse Freiheit vor dem internationalen Forum:
Die Erklärung der Menschenrechte, Artikel 18 über die religöse Freiheit – Versuche, dem Artikel rechtliche Kraft zu geben – Bemühungen der katholischen Organisationen, bei den Vereinten Nationen befriedigende Entscheidungen und Erklärungen zu erhalten – Verwirrung bei der UNO über die grundlegenden Begriffe – Ist Gewissensfreiheit und Religionsfreiheit dasselbe? – Klarstellungen von seiten katholischer Gruppen – Geringer Erfolg dieser Investitionen – Die französische Regierung zum Unterschied von «Überzeugung» und «Religion» – Botschafter Amadeo (Argentinien) über den einzigartigen Charakter der religiösen Freiheit – Vorläufiger Kompromiß.
R. P. Henri de Riedmatten O.P.
Menschenrechte in Menschenhänden (Ex urbe et orbe):
Die Kath. Vereinigung Amerikas verlangt Bürgschaft der Menschenrechte.